Sonnenschutz und Hautkontrolle: Draußen aktiv bleiben, aber klug geschützt

Sonne tut gut: Licht, Wärme, Stimmung, Bewegung im Freien. Gleichzeitig kann UV-Strahlung die Haut schädigen. Gesundheit.gv.at beschreibt UV-Strahlen als Risikofaktor für Hautkrebs und als Faktor, der Hautalterung beschleunigen und auch Augen schädigen kann. Das Ziel ist daher nicht, das Freie zu meiden, sondern klug geschützt draußen zu sein.

Der beste Sonnenschutz beginnt mit Verhalten. Direkte starke Sonne möglichst vermeiden, besonders um die Mittagszeit. Schatten, Hut, Sonnenbrille und leichte bedeckende Kleidung sind oft wirksamer als nur Creme. Sonnenschutzmittel sind wichtig, aber sie halten UV-Strahlung nicht vollständig ab und müssen ausreichend und wiederholt aufgetragen werden.

Ältere Haut kann empfindlicher sein. Manche Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit. Wer neue Hautreaktionen, Ausschläge oder ungewöhnliche Rötungen bemerkt, sollte ärztlich oder in der Apotheke nachfragen. Auch Menschen, die früher viel Sonne abbekommen haben, sollten auf Veränderungen achten.

Hautkontrolle ist einfach, aber sie braucht Aufmerksamkeit. Neue Flecken, veränderte Muttermale, nicht heilende Stellen, Blutungen oder raue wachsende Hautveränderungen sollten ärztlich angesehen werden. Man sieht nicht jede Stelle selbst. Rücken, Kopfhaut, Fußsohlen oder hinter den Ohren werden leicht vergessen. Eine vertraute Person kann beim Beobachten helfen, ohne daraus Angst zu machen.

Bei Veranstaltungen im Freien lohnt sich Planung: Gibt es Schatten? Wie lange dauert es? Gibt es Sitzplätze? Habe ich Hut, Wasser und Sonnencreme dabei? Wer gerne gärtnert oder wandert, kann Tätigkeiten in Morgen- oder spätere Nachmittagsstunden legen.

Sonnenschutz ist kein Verzicht auf Lebensfreude. Er ist eine Gewohnheit wie Schuhe anziehen. Wer Haut und Augen schützt, kann Parks, Ausflüge, Märkte und Sommerveranstaltungen länger genießen. Gerade eine Seite für aktives Leben ab 60 darf Sonne positiv zeigen, aber mit Vernunft.

Praxis-Checkliste

  • Mittagssonne möglichst vermeiden.
  • Hut, Sonnenbrille und Kleidung nutzen.
  • Sonnenschutzmittel ausreichend auftragen.
  • Hautveränderungen beobachten.
  • Nicht heilende Stellen ärztlich abklären.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische, rechtliche oder behördliche Beratung. Bei Beschwerden, Unsicherheit oder konkreten Ansprüchen bitte Ärztin/Arzt, Apotheke, Beratungsstelle oder zuständige Behörde kontaktieren.