Füße, Schuhe und Mobilität: Die Basis für sichere Wege

Füße tragen durch den Alltag. Trotzdem bekommen sie oft erst Aufmerksamkeit, wenn sie schmerzen. Druckstellen, schlecht sitzende Schuhe, verdickte Nägel, Hornhaut, Taubheitsgefühl oder Schmerzen beim Gehen können dazu führen, dass Wege kürzer werden und Aktivität abnimmt. Wer weniger geht, verliert wiederum Kondition und Sicherheit. Fußgesundheit ist deshalb ein wichtiger Teil von Selbstständigkeit.

Gute Schuhe müssen nicht modisch langweilig sein, aber sie sollen sicher sein. Wichtig sind eine rutschfeste Sohle, fester Halt an der Ferse, genug Platz für die Zehen und ein Verschluss, der den Fuß stabilisiert. Ausgetretene Hausschuhe sind ein Risiko, besonders auf glatten Böden oder Stiegen. Auch zu weite Schuhe können gefährlich sein, weil man darin rutscht oder hängen bleibt.

Gesundheit.gv.at nennt im Zusammenhang mit Sturzprävention unter anderem festes Schuhwerk und das Beseitigen von Sturzfallen. Schuhe sind damit keine Kleinigkeit. Sie verbinden Körper und Boden. Wer unsicher geht, sollte nicht nur an Kraft oder Gleichgewicht denken, sondern auch an Sohlen, Passform und Fußschmerzen.

Besonders aufmerksam sollten Menschen mit Diabetes sein. Diabetes kann Nerven und Blutgefäße schädigen; Folgeerkrankungen können unter anderem die Füße betreffen. Kleine Verletzungen werden dann manchmal später bemerkt und heilen schlechter. Regelmäßige Kontrolle, passende Schuhe und medizinische Fußpflege können wichtig sein.

Auch Fußpflege braucht gutes Licht und Ruhe. Nägel nicht zu kurz schneiden, Druckstellen beobachten, Füße nach dem Waschen gut abtrocknen, besonders zwischen den Zehen. Wer schlecht sieht, schlecht an die Füße kommt oder Blutverdünner nimmt, sollte vorsichtig sein und professionelle Hilfe überlegen.

Für Veranstaltungen und Ausflüge gilt: Schuhe vorher eintragen, nicht erst am großen Tag. Pflaster, Ersatzsocken oder eine kurze Pause können kleine Probleme verhindern. Bequeme Füße machen Mut, hinauszugehen. Und wer sicher geht, nimmt leichter am Leben teil.

Praxis-Checkliste

  • Hausschuhe auf rutschfeste Sohlen prüfen.
  • Druckstellen früh beachten.
  • Schuhe vor Ausflügen eintragen.
  • Bei Diabetes Füße regelmäßig kontrollieren.
  • Bei Schmerzen medizinisch oder podologisch beraten lassen.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische, rechtliche oder behördliche Beratung. Bei Beschwerden, Unsicherheit oder konkreten Ansprüchen bitte Ärztin/Arzt, Apotheke, Beratungsstelle oder zuständige Behörde kontaktieren.